Typischerweise werden Elektronenröhren mit relativ hohen Anodenspannungen (im Bereich 100-300V) betrieben. Eine Außnahme bilden die sog. Niederspannungsröhren, die mit einer Anodenspannung von 6,3V bzw. 12,6V auskommen und für den Einsatz in Kraftfahrzeugen (Autoradio) konzipiert sind. Etliche "normale" Röhren können - allerdings mit Abstichen - auch mit einer niedrigen Anordenspannung betrieben werden.
Ausgangspunkt war das Lauflicht mit A277 und 10 LEDs [1]. In Erweiterung dieser Schaltung wurden jetzt zwei A277 kaskadiert, wodurch 22 LEDs eingesetzt werden können. Bei der Kaskadierung mehrerer A277 im Punktbetrieb ist zu beachten, daß bei Überschreiten der durch Pin 3 festgelegten oberen Grenze des Referenzspannungsbereichs die 12te LED weiter leuchtet. Das würde hier die LED D11 des ersten A277 betreffen. Mit Aktivierung des zweiten A277 wird daher über den pnp-Schalttransistor GS109 (ebenfalls aus DDR-Produktion) diese LED überbrückt. Dieser Schaltungsvorschlag beruht auf [2], S. 32, Bild 4.4.
Normalerweise werden Lauflichter digital realisiert, d.h. mit einer Schieberegisterkette (wie bei der Erzeugung von PRBS-Signalen), einer Kombination aus Zähler und 1-aus-n-Dekoder oder gleich direkt mit Mikrocontroller. Mit dem Einsatz des Schaltkreises A277 wird hier ein völlig anderer Weg beschritten [1]. Der A277D ist ein LED-Ansteuerschaltkreis aus DDR-Produktion. Mit diesem Schaltkreis ist es möglich, 12 LEDs anzusteuern. Bei dem hier vorgestellten Lauflicht werden 10 LEDs angesteuert. Die zwei verbleibenden Anschlüsse sind mit einem Flip-Flop verbunden, über welches die Laufrichtung der LEDs gesteuert wird.
Für die Inbetriebnahme von digitalen Schaltungen ist ein Logikprüfstift eine enorme Hilfe. Der hier angegebene Prüfstift wurde auf Basis des DDR-TTL-Schaltkreises D100 bzw. P100 (Äquivalenztyp: 7400) aufgebaut. Beide LEDs sind dunkel, wenn kein definierter TTL-Pegel anliegt. Bei Low-Pegel (<0,8V) leuchtet die grüne LED, bei High-Pegel (>2V) die rote.
Als studentische Hilfskraft am Institut für Automatisierungstechnik der Technischen Universität Dresden entwickelte ich ein EPROM-Programmiergerät für die Typen 2716 to 27512. Das Programmiergerät wird von einem Einchipmikrorechner IC U8820D gesteuert. Dieser Mikrorechner gehörte zur U88x-Reihe, die dem internationalen Vergleichstyp Zilog Z8 entsprach. Die Programmierspannung kann per D/A-Umsetzer AD560 bis 26V vorgegeben werden. Vom PC aus lässt sich der EPROMMer über ein DOS-Programm steuern. Die Verbindung wird eine RS232-Schnittstelle aufgebaut. Zur Spannungsstabilisation kamen die ICs B3170 und ein IC B3370 zum Einsatz.
Pseudo-Rausch-Binär-Signale (PRBS) sind deterministische Signale, die zwei mögliche Werte annehmen (binäres Signal) und ähnliche Eigenschaften wie zufällige Signale aufweisen. PRBS lassen sich sehr leicht durch linear rückgekoppelte Schieberegister erzeugen. Bei der Rückkopplung kommt dabei die XOR-Funktion zum Einsatz.
Vor zwei Jahrzehnten waren Soundkarten noch ziemlich teuer (ca. 200-300 DM). Deshalb haben wir eine einfache Schaltung zur Stereo-Ausgabe entwickelt. Als 8-Bit-DACs kommen zwei AD560 bzw. C560 zum Einsatz, die über die parallele Druckerschnittstelle angeschlossen werden. Diese Schaltung zur Soundausgabe war kompatibel mit gängigen Mod-Playern.
Kern des Reaktionstester ist der Einchipmikrorechner (Mikrocontroller) U883D, der mit 8MHz getaktet wird. Das Programm ist in einem 2KByte EPROM 2716 abgelegt. Die Datenleitungen des EPROMs sind direkt mit Port 1 des Mikrocontrollers verbunden, die unteren 8-Bit der Adressleitungen gehen über den Treiberschaltkreis 74LS374. Für die oberen 3 Adressleitungen des EPROMs sind mit Port 0 verbunden. Die Reaktionszeit wird auf einem 3 1/2-stelligen LCD-Display (z.B. SE6902) angezeigt. Die Ansteuerung der LCD-Anzeige übernimmt ein UP7211D, der über mit dem Mikrocontroller über Port 2 kommuniziert. Die Bedienung des Reaktionstesters erfolgt über 4 Tasten: Start, Reaktion, Ton ein, Ton aus. Die Abfrage dieser Tasten erfolgt über Port 3, welches außerdem für die LED-Ausgabe und die Erzeugung eines akustischen Signals genutzt wird.
Der Chaos-Generator reaisiert eine spezielle Form der logistischen Abbildung bzw. logistischen Gleichung:

Zum Quadrieren wurde der Analogmultiplizieren AD530D verwendet. Für die Zeitverzögerung (z-1) mittels Abtast- und Halteglieder (sample & hold) kamen zwei ICs LF398 zum Einsatz. Der Feigenbaum läßt sich mit einem Sägezahngenerator realisieren:
Funktionsgeneratoren erfordern in der Regel einen erheblichen Schaltungsaufwand. Mit einem PC kann man einen Funktionsgenerator deutlich einfacher realisieren. In den 90er Jahren waren dabei zwei Ansätze üblich: